Weihnachtsgeschichte mit Darstellern und Tieren

König Herodes in der Innenstadt

von Sebastian Schneider
min
03.12.2024
Ein bisschen Betlehem in St.Gallen: Kommenden Sonntag spielen Dutzende Darstellerinnen und Darsteller die Weihnachtsgeschichte nach. Der Event startet mit einem Umzug um 13.45 Uhr beim Klosterplatz. Danach werden an drei Orten Szenen mehrfach gespielt – Hirten, Schafe, Kamele und echtes Jesus-Kind inklusive.

Sie ist besonders für Familien ein Spektakel: die Weihnachtsreise in St.Gallen. Bereits zum siebten Mal wird sie kommenden Sonntag in der Innenstadt durchgeführt. Um 13.45 Uhr versammeln sich über 40 Darstellerinnen und Darsteller auf dem Klosterplatz. Von dort aus starten die römischen Soldaten, Hirten, Sterndeuter und die heilige Familie den Umzug über den Gallusplatz, durch die Weber- und Multergasse bis hin zum Bärenplatz. Danach verteilen sich die Darstellerinnen und Darstellern zu den Schauplätzen.

König Herodes in der Marktgasse

In der Marktgasse ist König Herodes anzutreffen. Die Hirten lassen sich auf dem Grünigerplatz nieder. Maria, Josef und ein echter Säugling als Jesuskind nisten sich in eine Krippe auf dem Klosterplatz ein. An allen drei Orten werden einige Minuten lange Szenen wiederholt gespielt. Faltblätter und Plakate zeigen die jeweiligen Aufführungszeiten. Das Freilichtspiel kann bis circa 16.20 Uhr bestaunt werden. Um 16.30 Uhr gibt es mit kräftiger Unterstützung der Blaukreuzmusik Herisau ein Abschlusssingen neben der Krippe auf dem Klosterplatz.

Stadt und Land vereint

Bei der Inszenierung der Weihnachtsgeschichte wird kein Aufwand gescheut. An den Vorführungsplätzen werden die Zuschauerinnen und Zuschauern mit Show-Effekten überrascht. Ein besonderes Highlight bleiben aber die Tiere: Schafe, Kamele und Esel sind mit Hirten, Sterndeuter und Maria und Josef unterwegs. Für die Inszenierung der biblischen Weihnachtsgeschichte engagieren sich über 100 Freiwillige vor und hinter der Kulisse. Sie kommen über die Stadtgrenzen hinaus aus der ganzen Region. «Die Weihnachtsreise vereint Stadt und Land», sagt Henry Brunschweiler. Er ist Projektleiter und wird vom Verein Weihnachtsreise delegiert. Hinter dem Verein wiederum stehen die drei Landeskirchen und die evangelische Allianz. Die Weihnachtsreise ist also auch über die Konfessionen hinaus ein verbindender Anlass.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, es gibt eine Kollekte.

Weitere Informationen unter www.weihnachtsreise-sg.ch

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